Inhalt:
Große Ereignisse…
Wir haben einiges geschafft. Und uns einiges vorgenommen.
Was haben wir geschafft?
Ärgerlich war die Forderung von über 800 € für die unerlaubte Verwendung eines 30 Jahre alten Fotos auf unserer Homepage. Das kostete Zeit, Nerven und etwas Geld.
Dagegen ging eine Spende einer größeren Menge von Brillen unkompliziert und schnell über die Bühne.
Unkompliziert und voller Freude war ein Besuch der BBG-Schule aus Bonn in Bosnien, den Mujo organisiert hat. Die langjährige Arbeit von HEJ macht sich hier bezahlt.
Auch mit Mladi Tuzle in Tuzla verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit, sogar Freundschaft. Wofür wir jetzt mit einem Preis geehrt wurden.
Beim Herbert Kaefer Preis wurden wir in die Jury berufen – eine Ehre ganz anderer Art. Und haben zwei würdige Preisträger gefunden.
All das ist schon Vergangenheit. Und steht jetzt auf einem sozialen Netzwerk namens Mastodon. Auch wenn wir Facebook und Instagram weiterhin pflegen, so werden wir in Zukunft auch an Alternativen denken.
Womit wir bei der Zukunft und unseren Plänen wären.
Giana und Cvetin planen das Projekt „Erinnerungskoffer“, in dem Kinder und Jugendliche in mehreren Workshops kreativ entdecken, was „Zuhause“ für sie bedeutet.
Ein Projekt, das wir im November-Rundbrief vorgestellt haben, nimmt nun richtig Fahrt auf: Wir unterstützen Kinder in der Ukraine, die an TYP 1 Diabetes erkrankt sind, mit Sensoren zur kontinuierlichen Blutzuckermessung (CGM). Leider sind diese nicht billig und müssen zudem regelmäßig ausgetauscht werden.
Neben vielen Spenden hoffen wir deshalb auf einen guten Verkauf bei unserer diesjährigen Kunstausstellung bzw. der anschließenden Versteigerung. 25 Künstlerinnen und Künstler haben bisher zugesagt.
Save the date: 1. – 8. November
Details dazu finden Sie, findet ihr weiter unten.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Der Vorstand des Aachener Netzwerks
Gemeinsam gegen Diabetes
Vier Vereine haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Kindern in der Ukraine, die an Diabetes erkrankt sind, zu helfen.
Wo ist das Problem?
Die Ukraine leidet unter dem Krieg. Der Krieg kostet Geld, viel Geld, und Ressourcen. Dadurch leidet natürlich auch das Gesundheitssystem – es fehlt an allen Ecken und Enden.
Ungefähr 1,3 Millionen Diabetespatienten gibt es in der Ukraine, davon alleine circa 15.000 Kinder mit Typ 1 Diabetes.
Diabeteskranke Kinder leiden mehrfach:
An Krieg und Zerstörung, an Vätern, die getötet oder verwundet worden sind, an überlasteten Müttern, an ihrer Diabetes-Krankheit – und auch an unzulänglicher Versorgung.
An dem Krieg und seinen Folgen können wir Vereine nur wenig ändern, aber wir können die Versorgung der Diabetes-kranken Kinder verbessern.
Auch wenn der Krieg früher oder später vorbei sein wird, wird es weiterhin einen Mangel in der Versorgung der Kinder geben – deshalb ist unser Projekt langfristig ausgelegt.
Wer sind die vier Vereine?
Natürlich ist das Aachener Netzwerk mit dabei. Seit mehreren Jahren unterstützen wir die notleidende Bevölkerung in der Ukraine, u.a. durch 1000 First Aid Kits, 4 Trinkwasseraufbereitungsanlagen und eine Brennstoffbrikettieranlage.
Kipepeo – fair und sozial e.V. hat seinen Sitz in Winterberg. Kipepeo und das Aachener Netzwerk kooperieren schon seit vielen Jahren – und ganz besonders bei Hilfstransporten in die Ukraine.
Über Kipepeo kam auch unser Partner in der Ukraine ins Spiel: Gora Dobra UA – Berg des Guten. Sie sitzen im ukrainischen Lviv und kümmern sich darum, dass unsere Spenden bei den hilfsbedürftigen Kindern ankommen.
Die Kriegskindernothilfe e.V. (KKNH) sitzt in Warmensteinach, unweit von Bayreuth. Sie ist, wie das Aachener Netzwerk, Anfang der 1990er Jahre aufgrund der Balkankriege gegründet worden. Allein schon aufgrund ihres Namens passt sie hervorragend in dieses Projekt.
Wie können wir helfen?
Natürlich stehen auch in der Ukraine Hilfsmittel für Diabetes-Kranke zur Verfügung. Nur oft zu wenig oder in unzureichender Qualität. So gibt es meist nur Teststreifen und keine Blutzuckermessgeräte, die kontinuierlich messen. Gerade bei Kindern ist eine Unter- oder Überzuckerung deshalb vorprogrammiert. Deshalb kaufen wir diese Messgeräte und überreichen sie bedürftigen Kindern – natürlich unter ärztlicher Anleitung.
Darüber hinaus werden wir weitere Hilfsmittel zur Insulingabe besorgen: Pens, Insulinpumpen, Katheter, Nadeln, … Dabei passen wir auf, welche Hilfsmittel in der Ukraine gebräuchlich sind.
Deshalb sammeln wir Geld- und Sachspenden von Privatpersonen und Firmen.
Helmut Hardy
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Helmut Hardy