Über das Netzwerk

Über uns

Das Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit ist ein gemeinnütziger Verein zur aktiven und solidarischen Bekämpfung von Leid und Not – einerseits durch humanitäre Hilfsprojekte, andererseits durch langfristige Projekte für Frieden und Völkerverständigung.

Zur Zeit haben wir 3 Projekte:

  • Hilfe für Geflüchtete, Notleidende und Schutzsuchende in Bosnien-Herzegowina, insbesondere in der Region um Bihac an der Europäischen Außengrenze. Im November 2019 und im Februar 2020 wurden über fünf Tonnen Hilfsgüter nach Bihac gebracht.
  • Friedenstheaterwoche Bina Mira („Bühne des Friedens“), eine jährliche Begegnung von Jugendtheatergruppen aus ganz Europa
  • Friedenslauf flame for peace, welcher 2014 von Sarajevo nach Aachen führte (u.a. vorbei an den Schlachtfeldern von Verdun und Hürtgenwald). Seitdem führt dieser Lauf durch das Dreiländereck – immer mit einem friedenspolitischen Schwerpunkt.

Historie

Das Aachener Netzwerk wurde 1993 gegründet. Zu der Zeit des jugoslawischen Bürgerkrieges brachten wir Hilfstransporte zur notleidenden Zivilbevölkerung. Spätere Projekte wie der Kinderzirkus Pinocchio dienten dazu, Menschen unterschiedlicher Herkünfte einander näher zu bringen.


Neuigkeiten

  • Etappenziel erreicht
    Wir sammeln 15.000 € für ein Rescue Car, für Medikamente und Lebensmittel. Den größten Teil des Weges haben wir geschafft – und einen VW-Transporter gekauft!Weiterlesen »
  • Ein „Rescue Car“ für Bihac
    Wie sieht es aus in Bihac? Mitte Januar haben wir SOS Bihac 3.000 € überwiesen, mit dem ein Lada Niva Allrad-Wagen gekauft wurde. Seitdem ist er dauerhaft im Einsatz, wie man auf Twitter, Facebook und sogar bei Spiegel online sehen kann. Das zeigt, wie wichtig unsere (gemeinsame) Arbeit ist und macht nochmals klar, wie wichtig unsere Spenden sind! Wie geht es weiter?Weiterlesen »
  • Ein rosa LuftballonEin rosa Luftballon, Corona und die Macht der kleinen Leute
    Bihać/Dortmund (dpl) Mein Hund stupst mich mit der Nase an. Es ist schon hell. Ich schrecke hoch, habe brutal verschlafen. Viel zu spät für all das, was zu tun ist! Jetzt erst sehe ich, wo ich bin. Das Licht ist anders. Ich bin nicht mehr in Bihać. Ich bin in Dortmund. Viel zu früh, für all das was ich jetzt nicht tun kann. Während ich noch wach werde, sehe ich wieder die Augen hinter dem rosa Weiterlesen »
  • Eines Nachmittags auf der Straße nach Bihać
    Über ein Jahr war Dirk Planert, Journalist aus Deutschland, als humanitärer Helfer in Bosnien und Herzegowina unterwegs. Im Winter 2019 trifft und versorgt er bei Bihać eine Flüchtlingsfamilie aus dem Irak, die zum wiederholten Mal an der Grenze zu Kroatien gewaltsam abgewiesen wurde. Wir haben bei Youtube einen kurzer Film (6:18 min) darüber eingestellt.Weiterlesen »
  • VolunteersCorona in Flüchtlingslagern
    Corona beeinflußt uns alle. Am meisten betroffen sind jedoch die Schwächsten. Was Corona für Flüchtlinge in Bihac, Lesbos und anderswo bedeutet, kann (und möchte) man sich kaum vorstellen. Ein Artikel im Spiegel gibt Eindrücke in die Problematik. Dirk Planert, der monatelang in Bihac war, schreibt konkret, was Corona für ihn und die Arbeit in Bihac bedeutet:Weiterlesen »