Rundbrief 60 – Januar 2026

Inhalt:

Am Jahresanfang

Die ruhige Jahreszeit liegt hinter uns, Karneval vor uns. Mit Karneval hat unser Verein nichts zu tun – die einen sind jeck, die anderen nicht, da sind wir tolerant. Wie sonst auch.

Die ruhige Zeit haben wir natürlich nicht nur zum Ausruhen genutzt. Wie auch in den letzten Jahren wird im März unsere jährliche Mit­gliederversammlung stattfinden. Und die muss vorbereitet werden. Die Tagesordnung und der Rechenschaftsbericht folgen hier auf den nächsten Seiten. Den Kassenbericht und den Bericht der Kassenprüfer gibt es dann auf der Mitgliederversammlung.


Und natürlich verschicken wir am Anfang des Jahres wieder unsere Spenden­be­schei­ni­gungen (korrekt: „Bestätigung über Geldzu­wendung“). Die sollten Mitte Februar bei unseren Spender*innen ankommen.

Schon seit vielen Jahren möchten wir unsere Satzung etwas anpassen – nun ist der Entwurf endlich fertig. Unsere Mitglieder werden dann im März über das 8-seitige Dokument abstimmen.

Ebenfalls fertig ist die Hörbuchfassung von Suada. Im Moment geht sie auf ungefähr 50 Plattformen online. Als nächstes steht die bosnische Buchausgabe auf dem Programm.

Die Chaos-Kids nehmen ihren nächsten Spielplatz in Angriff. Auf unsere Anregung hin wird er in den Osterferien in Calais entstehen, direkt neben einer Caritas-Beratungsstelle.

Es wäre schön, wenn du, wenn Sie etwas zur Finanzierung dieses wunderschönen Projektes beitragen würden, denn die Finanzierung ist noch nicht gesichert.

Wo wir gerade beim Thema Geld sind

Letzte Woche bekamen wir Post: Reuters News & Media Inc, vertreten durch die Hamburger Kanzlei Image Law, möchte von uns einen Schadenersatz von über 800 € haben, weil wir auf unserer Webseite ein Bild unrechtmäßig verwendet haben. Ein Bild aus der Ent­stehungszeit unseres Vereins, aufgenommen im bosnischen Winter 1993.

An dieser Stelle wird nun etwas folgen, was mir schwer fällt. Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn du es noch nicht bist, wenn Sie es noch nicht sind, könntest du, könnten Sie doch Mitglied werden im Aachener Netzwerk, oder?

Auf unserer Homepage gibt das Beitritts­formular. Da steht allerdings „Ein Mitglieds­beitrag wird nicht erhoben!“ Und da wird es schwer, denn genau das wollen wir im März ändern und einen Mitgliedsbeitrag von 5 € pro Monat erheben.

Könntest du, könnten Sie bitte Mitglied im Aachener Netzwerk werden und unsere Pro­jekte mit einem Mitgliedsbeitrag unterstützen?

Helmut Hardy, 1. Vorsitzender

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Einladung zu ordentlichen
Mitgliederversammlung 2026

Zeit: Samstag, 21. März 2026, 15:00 Uhr
Ort: Welthaus Aachen, An der Schanz 1, Raum 15
oder
online via https://meet.freifunk-aachen.de/AachenerNetzwerk
Tagesordnung:
1. Begrüßung, Protokollführung
2. Feststellen der Beschlussfähigkeit
3. Genehmigung der Tagesordnung
4. Satzungsänderung
5. ggf. Beitragsordnung
6. Rechenschaftsbericht des Vorstands sowie der Bericht des Kassenführers
7. Bericht der Kassenprüfer Christoph Kampschulte und Rainer Gerlach
8. Entlastung des Vorstands
9. Wahl des Vorstands
10. Wahl der Kassenprüfer*innen
11. Verschiedenes

Den Mitgliedern des Aachener Netzwerks gehen noch die Satzungsänderungen sowie ein Entwurf der Beitragssatzung separat zu.

Was sind die wesentlichen Änderungen in der Satzung?
1. Explizite Aufnahme der digitalen Kommunikation, der digitalen Teilnahme an Veranstaltungen und der digitalen Stimmabgabe in die Satzung.
2. Ermöglichung von Mitgliedsbeiträgen, die bisher ausgeschlossen waren.
3. Aufnahme der weiblichen Form der Vorstandsmitglieder, Kassenprüfenden etc. in den Satzungstext.
4. Anpassung der Satzung an die „neue“ Deutsche Rechtschreibung.

Zu 1.: Spätestens seit Corona ist es gelebte Praxis in unserem Verein, Versammlungen digital bzw. hybrid abzuhalten – auch unsere Mitgliederversammlungen.

Zu 2.: Bisher schließt unsere Satzung in § 5 Mitgliedsbeiträge aus („Mitgliedsbeiträge werden nicht erhoben.“). Das möchten wir uns nun erlauben und Details in einer Beitragsordnung regeln.

Hier schlagen wir einen Mitgliedsbeitrag von 5 Euro monatlich vor, der nach Möglichkeit einmal jährlich im ersten Kalenderhalbjahr gezahlt werden soll.

Allerdings kann man den Mitgliedsbeitrag ohne Angabe von Gründe reduzieren – man muss es nur „sagen“.

So „hören“ wir zumindest ein Mal pro Jahr von unseren Mitgliedern (entweder durch die Zahlung oder durch den Wunsch der Reduzierung) und können so sicher sein, keine „Karteileichen“ zu führen.

Durch die Mitgliedsbeiträge können wir sicher unsere Fixkosten (Miete, Kontoführung, …) decken, während viele unserer Spenden projektgebunden sind.

Der Vorstand des Aachener Netzwerks

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Wir freuen uns, dass wir in die Jury des „Herbert Kaefer Preis für Solidarität mit geflüch­teten Menschen und für globale Gerechtigkeit“ berufen worden sind.

Die Preisverleihung ist am 20. März!

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Rechenschaftsbericht des Vorstands über die Arbeit im Jahr 2025 zur Mitgliederversammlung 2026

1. Allgemeines (Stand 22.1.)
1.1. Mitgliederentwicklung
Zum Jahreswechsel hatte der Verein 122 Mitglieder, 5 mehr als bei der letzten Mitglieder­versammlung am 15.03.2025 (5 Eintritte, kein Austritt).
1.2. Homepage und Social Media
Die Webseite wurde kontinuierlich gepflegt.
Facebook 1540 Abonnenten (VJ: 1532)
Instagram 683 Abonnenten (VJ: 647)
Youtube 23 Abos, (VJ: 21)
Von Twitter/X haben wir uns schon Mitte 2023 getrennt. Nun überlegen wir, ob wir uns auch von Facebook, Insta sowie unserem internen Kommunikationsmittel WhatsApp trennen. Zumindest werden wir verstärkt Alternativen nutzen.
1.3. Rundbriefe
Der Rundbrief ist zwei-monatlich erschienen, also 6 Mal, inklusive eines Sonderrundbriefs zu unserer Kunstauktion.
Der Rundbrief hat derzeit 423 AbonnentInnen (inklusive Mitglieder, Vorjahr 401).
1.4. Das Plenum hat sich 10 Mal per Zoom getroffen.
2. Finanzen
Die Finanzen sind nach wie vor solide (siehe separater Bericht). Ein- und Ausgaben halten sich die Waage.
Anfang November haben wir wieder eine Kunstauktion mit 48 Künstler*innen und 78 Kunstwerken veranstaltet. Der Reinerlös von über 5.000 € kommt unseren Projekten zugute.
Im November 2026 wird unsere fünfte Kunstauktion stattfinden.
3. Projekte
Unsere Projekte sind in unseren Rundbriefen ausführlich dokumentiert. Deshalb seien sie hier nur kurz und exemplarisch dargestellt.
3.1. HEJ ist nun seit 4 Jahren ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche im bosnischen Busovača (). Die laufenden Kosten betragen über 1.000 € monatlich, wobei etwas weniger als die Hälfte durch Projektspenden finanziert wird.
3.2. Zusammen mit den Chaos-Kids haben wir wieder einen Spielplatz in Bosnien errichten können, dieses Mal in Travnik. Eine Woche mit viel Arbeit, aber auch viel Spaß.
Für 2026 ist ein Spielplatz in Calais in der Planung.
3.3. Vor 30 Jahren ereigneten sich die Massaker von Tuzla (am 25. Mai) und Srebrenica (am 11. Juli). Aus diesem Grunde haben wir das Buch „Suada“ unseres Ehrenvorsitzenden Heinz Jussen neu aufgelegt und am 26. Mai eine Lesung mit ihm bei Schmetz am Dom veranstaltet. Vor vollem Haus las er aus „Suada“, wobei er musikalisch von Hejoe Schenkel­berg begleitet wurde.
Für 2026 planen wir eine bosnische Ausgabe und ein Hörbuch.
3.4. Aus gleichem Anlass hatten wir den bosnischen Botschafter Damir Arnaut zu Gast in Aachen. Nach einer Stadtführung besuchten wir die Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen im Rathaus, bevor er im Welthaus in einem Vortrag über die Folgen berichtete, die Krieg und Völkermord der 1990er Jahre bis heute haben.
3.5. Unser bosnischer Partner SOS Bihać wurde durch fast 10.000 € sowie durch Zur-Verfügung-Stellung eines Hauses unterstützt. Anfangt 2027 läuft der Mietvertrag aus.
3.6. Anfang 2025 wurden über 4.000 € Spenden gesammelt, mit denen 420 Zelte für Geflüchtete in Calais gekauft wurden.
3.7. Zusammen mit dem deutsch-ukrai­ni­schen Verein Deutsche Perspektive haben wir wieder eine Nikolausfeier für Kinder gemacht.
3.8. Leider wurde der Antrag für Bina Mira in Zrenjanin (Serbien) bei Erasmus+ 2025 abgelehnt. Hinzu kamen politische Schwierigkeiten in Serbien, so dass Bina Mira leider ausfallen musste.
3.9. Der geplante Friedenslauf „Flame for Peace“ von Brüssel über Maastricht, Aachen, Winterberg, Berlin und Warschau nach Lviv wurde nochmals verschoben. Ob er überhaupt stattfinden kann?
3.10. Unsere Ausstellung „Menschenrechte an den Außengrenzen der Europäischen Union – Anspruch und Wirklichkeit“ wurde 2025 leider nicht nachgefragt. Mittlerweile ist sie aber auch über 5 Jahre alt.
3.11. Auch 2025 konnten wir leider keine Hilfstransporte machen, weil uns immer noch ein Lagerraum fehlt.

Der Vorstand des Aachener Netzwerks

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Suada – das Hörbuch

Nach der Lesung, die wir letztes Jahr bei in der Buchhandlung Schmetz am Dom organisiert haben, kam die Idee auf, aus dem Buch Suada ein Hörbuch zu machen.

Man nehme ein Mikrofon, spreche die Texte, mache die Musik, dazu noch ein paar einleitende und abschließende Worte – und fertig.

Nun ja, so war es dann doch nicht. Nach den ersten Versuchen, es alleine auf die Beine zu stellen, haben wir uns dann doch professionelle Hilfe geholt. Samuel Reissen gesellte sich zu Heinz Jussen als Sprecher und HeJoe Schenkelberg am Akkordeon.

Nach mehreren Aufnahmetreffen und einigen Nachbearbeitungsterminen waren alle mit der Qualität zufrieden. 2:18 Stunden sind es in der Summe geworden. Samuel Reissen war überglücklich: „Ich bin sehr glücklich, dass ich bei der Umsetzung dieses wertvollen und poetischen Werks helfen konnte. Für mich ist Suada ein sehr besonderes Buch und inhaltlich aktueller denn je. Als Mahnmal, stellvertretend für alle Kriege in dieser Welt und als starkes Zeichen für den Frieden“

Nun fehlte nur noch das Cover, das unsere Grafikerin Kristina Sehl fix erstellte:

Und nun geht alles online. Spätestens Mitte März wird man es auf den üblichen Kanälen wie Spotify, Apple Music, Audible, Amazon Music u.v.m. weltweit finden. Oder ihr ladet es einfach als mp3 von unserer Webseite herunter.

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Die Chaos-Kids – Ostern in Calais!

Erinnert ihr euch noch an den Bau der Spielplatzes in Bosnien? 2024 in Busovača, 2025 in Travnik? Auch wenn das Aachener Netzwerk mit seinen Kontakten vor Ort viel helfen konnte, so wurde die Hauptarbeit von den Chaos-Kids gemacht: eine Woche sägen, bohren, schrauben, …

Ostern geht es nun nach Frankreich, nach Calais, zu Kindern auf der Flucht. Auch hier konnte das Aachener Netzwerk mit Kontakten helfen. Und nun hoffen wir, auch finanziell etwas helfen zu können. Aber dazu später. Zuerst lassen wir Milli von den Chaos-Kids zu Wort kommen:

Stell dir vor, Kindsein bedeutet Warten. Warten auf Sicherheit. Warten auf Schutz.

Warten auf einen Ort, an dem man einfach mal zur Ruhe kommen und spielen darf.

Genau so leben viele Kinder und Jugendliche in Calais. An der französischen Küste sitzen unzählige Menschen fest. Ohne legalen Wohnraum, oft in freier Natur, wo ihnen die not­dürftigen Unterkünfte regelmäßig zerstört werden. Menschliche, hoffnungsvolle Perspek­tiven fehlen. Hochtraumatisiert und von allen verstoßen hoffen sie auf eine lebenswerte Zukunft, meist vergeblich!

Mit Deiner Hilfe wollen wir etwas ändern!

Die Chaos-Kids sind eine offene Jugendgruppe von 15 bis 25 jungen Menschen im Alter von 11 bis 18 Jahren.

Entstanden in der Coronazeit, gewachsen durch Vertrauen, Verantwortung und gemeinsames Handeln. Sie kommen aus Stuttgart, Freiburg, der Bodenseeregion und aus bundesweiten Jugendhilfeeinrichtungen. Ein bis zweimal im Jahr setzen die Chaos.Kids ein besonderes Projekt um: Sie bauen Spielplätze dort, wo Kinder kaum Raum für Rückzug und freies Spielen haben, wie z.B. in Bosnien, Kroatien, Griechenland und vielen anderen Orten.

2026 geht es nach Calais

Auf dem Gelände der Caritas-Beratungsstelle für alleinstehende geflüchtete Frauen – einem der wenigen geschützten Orte – soll gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen vor Ort ein Spielplatz entstehen.

Die Chaos-Kids in Busovača

Ein Ort zum Lachen, Toben, Vergessen. Eine lebendige Oase in einer lebensfeind­lichen Umgebung.

Der Spielplatz ist dabei mehr als Holz, Schrauben und Farbe. Er ist Begegnung, Lernen, Schutz, Unbeschwertheit und Hoffnung.

Von der ersten Idee über die Planung bis zur Umsetzung und Reflexion ar­bei­ten die Chaos-Kids gemeinsam mit den Kindern von vor Ort. Sie werden fachlich begleitet und pädagogisch angeleitet. Vorurteile werden abgebaut.

Vertrauen entsteht. Und junge Menschen erleben: „Ich kann etwas bewirken.“, „Ich kann die Welt ein Stück lebenswerter machen.“

Gleichzeitig erfahren die Chaos-Kids, wie privilegiert ihre eigene Kindheit ist – und wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen.

Die Chaos-Kids in Travnik

Jetzt kommst du ins Spiel:

Dieses Projekt lebt von Solidarität. Von Menschen, die sagen: Ja, Kinder haben überall auf der Welt ein Recht auf Spiel, Würde und Hoffnung.

Bitte unterstütze die Chaos-Kids mit deiner Spende, entweder auf unser Konto:
Zukunftsraum Weilersbach e.V. IBAN DE37 6805 1004 0004 7234 58, Verwendungszweck „Calais“
oder über das
Aachener Netzwerk, IBAN DE21 3905 0000 0000 3170 08, Verwendungszweck „Chaos-Kids“.

Mirjam „Milli“ Lampe (Chaos-Kids)

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Reuters fordert Schadensersatz für ein 30 Jahre altes Bild

1993 gründete sich das „Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe in Bosnien-Herzegowina und Kroatien e. V.“. Auf dem Balkan tobte der Krieg und der neue Verein organisierte Hilfs­transporte, um die hungernde und frierende Bevölkerung zu unterstützen. Zu der Zeit entstand auch ein Foto, beschrieben mit „Eine muslimische Frau, die ihr kleines Kind im Arm hält, und ihre betagten Eltern waten auf der Flucht durch den Schnee…“. Wahrscheinlich war es damals in irgendeiner Zeitung. Wahrscheinlich hat es dann später irgendein Vereinsmitglied eingescannt, in schwarz-weiß. Und von dort kam es irgendwie irgendwann auf die Webseite des Vereins, der dort u.a. seine Entstehung dokumentiert. Direkt links neben dem Bild von Ismet, genauso klein.

Unser Ehrenmitglied Ismet Jakupovic
auf der Fahrt nach Bosnien

Seit 1999 heißt der Verein „Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit e.V.“. Fast zeitgleich erhielt sein Gründer Heinz Jussen das Bundesverdienst­kreuz am Bande.

Fast 150 Jahre früher, Mitte des 19. Jahr­hunderts, gründete Paul Julius Reuter in der Aachener Pontstraße ein Nachrichtenbüro, wo er mit Hilfe von Brieftauben Börsendaten übermittelte. Kurz darauf zog er um nach London, wo dann die Nachrichtenagentur Reuters entstand.

Gut 30 Jahre nachdem das Foto in Bosnien entstand, für das Reuters das Copyright hält, durchkämmen automatische Programme, unterstützt durch künstliche Intelligenz, das Internet, um den Bestand von Reuters mit den dort gezeigten Bildern zu vergleichen.

Und obwohl das eine Bild schwarz-weiß ist und nur ein Hundertstel der Größe hat, fand man eine Übereinstimmung.

Zack, Verstoß gegen das Copyright.

Dafür bekam der gemeinnützige Verein nun mit Vollmacht von Reuters eine Rechnung der Hamburger Anwaltskanzlei Imagelaw prä­sentiert: Copyright-Verletzung, Zinsen, und Anwaltsgebühren summieren sich zu 824,64 Euro.

Viel Geld für eine Nachlässigkeit, die den kleinen Verein, der (bisher) noch nicht mal einen Mitgliedsbeitrag erhebt, schwer trifft.

Nun stehen wir im Austausch mit Herrn Dr. Richter von Imagelaw.

P.S.: Aus guten Gründen dokumentieren wir das Bild hier nicht; aus den gleichen Gründen haben wir es von der Webseite gelöscht. Aber ihr findet es hier auf der Webseite von Reuters.

Entwurf dieser Pressemitteilung: Helmut Hardy

Von der Gedenktafel auf dem Haus Pontstraße 117 in Aachen:
„Paul Julius Reuter, 1816–1899, Gründer der Nachrichtenagentur Reuter, ließ im Jahre 1850 durch Brieftauben auf das Dach dieses Hauses Nachrichten aus Brüssel tragen. Damit begann er sein Lebenswerk im Dienste des Nachrichtenverkehrs der Welt.“
1851 emigrierte Reuter nach London. 2008 wurde Reuters von Thomson übernommen und es entstand Thomson Reuters.

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Nikolausfeier im Welthaus Aachen

Etwa 50 ukrainische und syrische Kinder kamen am Samstag zum Nikolaustag in das Welthaus. Wir haben diesen Tag zusammen mit Deutsche Perspektive e.V. Aachen veranstaltet. Die Kinder bekamen gleich zwei Mal Besuch vom Nikolaus und haben ihre Gedichte vorgetragen. Natürlich hatte der Nikolaus kleine Geschenke mitgebracht. So gab es reichlich Schokolade, hierzu auch ein Dankeschön an die Firmen Lindt und Lambertz für die großzügigen Spenden.

Der Lambertz-Nikolaus

In der großen Aula im Welthaus wurde getanzt und gespielt, für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt.

Musik gab es auch

Beide Vereine, d.h. das Aachener Netzwerk und Deutsche Perspektive Aachen haben gemeinsam den Nachmittag finanziert, um den Kindern einen schönen Nikolaustag zu bereiten, abseits der großen Sorgen, die vor allem durch den Krieg bzw. die zerstörte Heimat inklusive der Trennung der Familien verursacht werden.

Im ganzen Welthaus war der Nikolaus willkommen, und hat auch den einen oder anderen Besuch bei weiteren Kindern geschafft.

Julia Shporina

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