Ein LKW für Bihac

Montag, der 4. November 2019

Giana, unsere Projektleiterin, macht sich mit den 3 Praktikantinnen Ingrid, Khira und Sylvia auf den Weg nach Bosnien. Die Männer bleiben hier und sollen den LKW beladen.

Klingt einfach, oder?

Naja, erstens kommt es anders…
Um 9:30 Uhr wollen wir uns beim Bosnischen Kulturverein treffen, um die gepackten Kisten auf Paletten zu packen. Stretchfolie drum, auf den LKW heben und fertig. Dann noch zum Zoll und los geht’s.

Kurzfristig wurde die Spedition gewechselt. Unsere Wunsch-Spedition konnte nun doch Montag fahren und nicht erst gegen Ende der Woche. Dafür sollte es 600 Euro weniger kosten. Da kann man nicht „Nein“ sagen, oder?
Dafür sollte der LKW um 12 Uhr kommen statt um 10 Uhr. Und um 11 Uhr hieß es dann, er kommt um 13:30 Uhr. Das kam gut hin – es war 13:36 Uhr.

Dino, Helmut, Heinz, Henning und Mirko stapelten, was das Zeug hielt. Jeder Karton erhielt noch ein mehrsprachiges Etikett. Unsere Plakate wickelten wir noch mit ein. Zwischendurch fing es noch an zu regnen, so dass wir die Paletten auch noch von oben abdecken mussten. Die Firma Deubner lieferte zwischendurch noch einen Gabelstapler – danke für die (kostenlose) Unterstützung!

So sah das Resultat aus:

Nachdem der LKW endlich da war, musste er vor den Lehrerparkplätzen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums parken. Dadurch mussten alle Paletten über den Hof und über die Straße gefahren werden. Über den Bürgersteig wurden sie dann in den LKW gezirkelt. Dazwischen lag noch der Bordstein…

Aber schließlich war es geschafft und alle Paletten im LKW.

Dino meinte, wir sollten doch einen Kaffee trinken und dabei in Ruhe die Zollpapiere ausfüllen. Allerdings war es schon 15:05 Uhr – und um 15:30 Uhr macht der Zoll zu. Und vorher mussten wir noch zum Zoll & Speditions-Service, um eine MRN (Master Reference Number) zu bekommen. Helmut mit dem Rad hin und um 15:28 Uhr bekamen Dino und Henning, die beim Zoll warteten, die Nummer per WhatsApp. Ein netter Zöllner verschob seinen Feierabend um ein paar Minuten.

Anschließend sortierten wir unsere Papiere und übergaben sie dem Fahrer.

Das war knapp!

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