Wie kann man Diabetes-kranken Kindern helfen?
Warum muss man ihnen helfen?
Jedes Kind ist einzigartig. Jedes Kind benötigt je nach Schweregrad seiner Erkrankung unterschiedliche medizinische Hilfsmittel in unterschiedlichen Mengen. Daher ist es schwierig, die Kosten pro Kind zu berechnen.
In der Ukraine erhalten Kinder mit Typ-1-Diabetes bestimmte lebensnotwendige Medikamente und medizinische Hilfsmittel kostenlos. Der Umfang der Unterstützung kann je nach Region und lokalen Programmen leicht variieren, umfasst aber im Allgemeinen Folgendes:
– Jedes Kind erhält kostenlos (Human-)Insulin. Insulinanaloga werden seltener verschrieben und erfordern oft eine Zuzahlung.
– Insulinspritzen oder Pen-Nadeln sind in der Regel kostenlos, werden manchmal aber auch nur teilweise oder in unzureichenden Mengen erstattet.
– Auch Blutzuckerteststreifen sind normalerweise kostenlos.
Teststreifen oder Kontinuierlich messende Glukosesensoren?
Teststreifen messen, das liegt in der Natur der Sache, den Blutzucker nur zu einem Zeitpunkt. Eine kontinuierliche und hilfreiche Blutzuckermessung wird nur durch sogenannte CGM-Sensoren sichergestellt. Blutzuckerschwankungen werden mit ihrer Hilfe rechtzeitig erkannt und Risiken wie Unterzuckerung oder zu hoher Blutzucker verhindert bzw. minimiert.
Aber diese Sensoren werden in der Ukraine leider nicht erstattet. Deshalb haben sich mehrere Hilfsorganisationen zusammengeschlossen, um Kindern in der Ukraine mit diesen Sensoren zu helfen.
Welche Sensoren gibt es?
LinX-Sensoren werden in China hergestellt. Ein Sensor arbeitet 14 Tage lang, dann muss er ausgetauscht werden.
Auch die Libre-Sensoren der US-amerikanischen Firma Abbott halten 14 Tage lang. Sie genießen bei Eltern hohes Vertrauen.
In ihren Eigenschaften sind LinX- und Libre-Sensoren grundsätzlich ähnlich.
Wo können wir diese beschaffen? Und was kostet es?
LinX-Sensoren können wir direkt in der Ukraine kaufen. Ein Sensor kostet 35 €. Pro Monat und Kind also 70 €.
Alternativ können wir Libre-Sensoren in Deutschland für ca. 70 € das Stück, also 140 € pro Kind und Monat beschaffen. Sie sind also doppelt so teuer wie LinX-Sensoren.
Einkauf in der bzw. Import in die Ukraine sind ohne rechtliche Probleme möglich.
Wie können wir außerdem helfen?
Gespendete Sensoren, wasserfeste Schutzpflaster, Teststreifen, Insulin-Pen-Nadeln, Lanzetten und anderes Zubehör können wir als Beigabe zu anderen Hilfsgütern kostenlos in die Ukraine bringen.
Wie können Sie helfen?
1. Übernehmen Sie die Patenschaft für ein Kind. Für 70 € pro Monat sagen wir Ihnen ganz konkret, welchem Kind Sie damit helfen. Sie bekommen Informationen über die Krankengeschichte des Kindes und weshalb wir gerade dieses Kind unter den vielen hilfsbedürftigen Kindern ausgewählt haben.
2. Jeden Monat 70 € ist eine Menge Geld. Natürlich können Sie die Kinder auch mit einer geringeren regelmäßigen Spende unterstützen. Auch dann erfahren Sie über unseren Rundbrief, wie es mit unserem Projekt weiter geht.